Mai 2016

CSD am 28. Mai in Karlsruhe

Foto: CSD Karlsruhe

Am Samstag, den 28. Mai 2016, findet wieder der CSD (Christopher-Street-Day) in Karlsruhe statt – und wieder sind wir bei allen Veranstaltungen dabei! Das Motto in diesem Jahr lautet: "IN VIELFALT ANGEKOMMEN. SICHER?“ Schirmherrin ist Bundesverfassungsrichterin Baer.

Das Programm:
Ab 11 Uhr Familienfest auf dem Stephanplatz (bis 22:30 Uhr). Wir sind mit unserem Infostand vor Ort. Gegen 15 Uhr wird uns "Aldorini Clown" besuchen und Ballonfiguren für die Kinder zaubern. Start der Demo-Parade ist um 14 Uhr am Stephanplatz. Die politische Kundgebung beginnt ca. um 16 Uhr. Ab 22 Uhr geht es dann zur CSD-Special-After-Show-Party vom „Rosapark“ im „Nachtwerk“ (Pfannkuchstraße 16).

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Alle Infos hier


Kunst und Kitsch gesucht

Kunst beim Sommerfest 2014
Foto: Frank Hügle

Wir suchen für unser Sommerfest am 9. Juli, das unter dem Motto "Kunst&Kitsch" steht, noch Sachen, die wir zu Flohmarktpreisen verkaufen können. Bringen Sie uns alles, was Sie für diesen guten Zweck spenden wollen. Es muss nicht Kunst sein, es darf auch Kitsch sein! Allerdings keine Kleidung, keine Schuhe und keine Bücher.

Anlieferung in unsere Beratungsstelle, Wilhelmstrasse 14, vom 20.6.-30.6.2016 während unseren Öffnungszeiten: Mo.+Do. von 13-18 Uhr und Di.+Mi. von 10-15 Uhr oder nach Vereinbarung: Tel. 0721-354816-0. Vielen Dank!


Einladung zu unserem Sommerfest mit Kunst&Kitsch

Sommerfest 2015
Foto: Frank Hügle

Bei kühlen Getränken und kleinen Snacks unter der großen Kastanie im Hof der Beratungsstelle finden Sie zu Flohmarktpreisen Kunst&Kitsch. An unserem Infostand können Sie zudem erfahren „Was Sie schon immer über HIV und Aids wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten“ (frei nach Woody Allen). Wir freuen uns auf Sie!

Samstag, 9. Juli 2016 von 12-19 Uhr
Wilhelmstrasse 14, 76137 Karlsruhe

Mehr Infos bald auf unserer Homepage und im nächsten Newsletter.


Rückgabe unseres Spendentrichters GLOBUS Wiesental
mit phantastischem Erlös!

v.l.n.r.: F. Brai (GLOBUS), K. Lüders und P. Axamit (AIDS-Hilfe Karlsruhe e.V.), S. Krebs (GLOBUS)
Foto: GLOBUS

Bereits zum dritten Mal durften wir unseren Münzspendentrichter den Winter über in der Passage des Einkaufszentrums Globus in Wiesental aufstellen. Am 21. April 2016 wurde der Trichter im Beisein der Geschäftsleitung des GLOBUS an uns zurückgegeben. Mit dabei war auch Frau Krebs von der Werbeabteilung, die uns als Ansprechpartnerin stets sehr engagiert zur Seite steht.

In den vergangenen 5 Monaten haben tausende von Kundinnen und Kunden, darunter viele Kinder und Jugendliche ihre Freude daran gehabt, wenn die Münzen ihren Weg ins Innere des Trichters fanden. So kamen 2.318,61 Euro an Spendengeldern zusammen - Geld, das wir dringend für unsere Beratungs- und Aufklärungsarbeit brauchen.

Herzlichen Dank der Geschäftsleitung vom Globus Wiesental für die gute Kooperation, die über die finanzielle Unterstützung der Arbeit der AIDS-Hilfe hinaus ein großes Zeichen der Solidarität mit den mit dem HI-Virus infizierten Menschen in Karlsruhe und im Landkreis gesetzt hat!


Die AIDS-Hilfe Karlsruhe e.V. für den IBK-Preis 2016 nominiert

v.l.n.r.: Gesundheitslandesrat der Landes Vorarlberg, Dr. Christian Bernhard, Eva Pantke-Ehlers
vom Gesundheitsamt Rastatt und Thomas Bendrich von der AIDS-Hilfe Karlsruhe e.V. bei der
Internationalen Bodensee Konferenz
Foto: privat

Die AIDS-Hilfe Karlsruhe e.V. ist mit ihrem sexualpädagogischen Projekt im Jugendarrest in Rastatt „Liebe, Porno, Sex – was geht?“ für den Internationalen Bodensee Preis für Gesundheitsförderung und Prävention (IBK-Preis) nominiert worden.

Vom 20. bis 21.4.2016 fand in Bregenz (Österreich) die Preisverleihung mit einem anschließendem Symposium in Bregenz statt.

Die Internationale Bodensee Konferenz (IBK) ist die gemeinsame Plattform verschiedener deutscher, österreichischer und schweizerischer Regionen. Ziel der IBK ist es, die Bodenseeregion als attraktiven Lebens-, Natur-, Kultur- und Wirtschaftsraum zu erhalten und zu fördern und die regionale Zusammengehörigkeit zu stärken. Die IBK bildet den Kern eines breit gefächerten Netzwerkes der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der Bodenseeregion.

Von den 136 eingereichten Projekten wurden 24 nominiert. Eine international besetzte Fachjury kürte daraus die Gewinnerinnen und Gewinner.

Stellvertretend für alle Projekt am Projekt im Jugendarrest in Rastatt Beteitiligten waren die Ärztin am Gesundheitsamt Rastatt, Frau Eva Pantke-Ehlers und Thomas Bendrich von der AIDS-Hilfe Karlsruhe e.V. zu der Veranstaltung in Bregenz eingeladen. Während der zwei Tage hatten sie auch Zeit, sich mit den anderen nominerten Projekten zu befassen und sich mit den Kolleg_innen rege auszutauschen.

Auch das Rahmenprogramm der IBK Konferenz war sehr anspruchsvoll. Unter anderem gab es am Abend eine Bootsrundfahrt auf dem Bodensee.

Hier mehr Bilder von der Preisverleihung

Kurzbeschreibung des Projektes hier


AIDS-Hilfe Karlsruhe e.V. und Gesundheitsamt Rastatt
gaben sexualpädagogischen Workshop für Flüchtlinge

Veranstalter_innen und Teilnehmer_innen des Workshops
Foto: privat

Zum ersten Mal haben Flüchtlinge in Baden-Baden an einem extra für sie organisierten sexualpädagogischen Workshop teilgenommen. Rund 20 Frauen und Männer haben sich am 9. April in den Räumen des DRK einige Stunden zusammengesetzt und unter fachlicher Anleitung Themen wie Verhütung, Aids und Schwangerschaft gesprochen. "Anfangs waren alle noch sehr reserviert", sagt Workshop-Leiterin Eva-Christiane Pantke-Ehlers vom zuständigen Gesundheitsamt Rastatt. Aber das habe sich schnell gegeben. In Kleingruppen ging es zunächst um die Gedanken der Teilenehmer_innen zu Themen wie Beziehungen, Verhütung,  Sex oder HIV . "Sie haben dann im Gespräch gemerkt, dass wir sie ernstnehmen und ihnen zuhören", sagt Thomas Bendrich von der Aids-Hilfe Karlsruhe, "da haben sie sich schnell geöffnet."

Auch in Zukunft soll es solche Workshops für Flüchtlinge geben. Das Gesundheitsamt und die Aids-Hilfe arbeiten derzeit an Konzepten, wie solche Kurse aussehen könnten. "Wichtig wäre zum Beispiel, dass die jeweiligen Kursteilnehmer möglichst aus einem Sprachraum kommen, damit wir nicht alles mehrfach übersetzen müssen", sagt Bendrich. Eine Idee ist auch, einige Flüchtlinge besonders zu schulen, damit sie in ihren Unterkünften das Wissen weitergeben können und auch Fragen zu beantworten wie: Wo gibt es Hilfe? Wen kann ich ansprechen? "Es soll bei den Kursen ja nicht nur ums Lernen gehen, sondern dass wir miteinander reden , voneinander lernen und Hilfsmöglichkeiten aufzeigen", erklärt Pantke-Ehlers.

Auch sie selbst hat bei diesem ersten sexualpädagogischen Workshop viel mitnehmen können. "Es gibt zum Beispiel bei Menschen aus afrikanischen Ländern einen großen Bedarf, über Aids zu sprechen, aber auch Vorbehalte, da in den Herkunftsländern HIV und Aids oft ein Tabuthema ist und mit Ängsten und Diskriminierung verbunden ist. Thomas Bendrich von der Aids-Hilfe berichtet von positiven Rückmeldungen der Flüchtlinge: "Viele haben sich bedankt und waren froh, dass sie ihre Fragen stellen konnten."
(aus: Mittendrin. Magazin für Flüchtlinge und Helfer)